bd-foto.de http://bd-foto.de Fotografie & Fotoblog Thu, 01 Dec 2016 10:07:36 +0000 de-DE hourly 1 http://i1.wp.com/bd-foto.de/wp-content/uploads/2015/08/cropped-camera110.png?fit=32%2C32 bd-foto.de http://bd-foto.de 32 32 Praxistest: Foto auf Schiefertafel von Print Weilburg (sponsored) http://bd-foto.de/2016/12/01/praxistest-foto-auf-schiefertafel-von-print-weilburg-sponsored/ http://bd-foto.de/2016/12/01/praxistest-foto-auf-schiefertafel-von-print-weilburg-sponsored/#respond Wed, 30 Nov 2016 23:22:18 +0000 http://bd-foto.de/?p=1584 Druckanbieter und Onlinedruckereien gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Neben den großen, die mittlerweile auch in den vorabendlichen Werbeblöcken auf diversen Privatsendern in Erscheinung treten, gibt es jedoch auch kleine Betriebe, die dem geneigten Hobbyfotografen mit Dienstleitungen rund ums Thema Fotodruck zur Verfügung stehen. Einer von ihnen ist Print Weilburg. Ein Anbieter, den ich in diesem Artikel genauer vorstellen möchte. „Wir machen mehr aus...

Der Beitrag Praxistest: Foto auf Schiefertafel von Print Weilburg (sponsored) erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
Druckanbieter und Onlinedruckereien gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Neben den großen, die mittlerweile auch in den vorabendlichen Werbeblöcken auf diversen Privatsendern in Erscheinung treten, gibt es jedoch auch kleine Betriebe, die dem geneigten Hobbyfotografen mit Dienstleitungen rund ums Thema Fotodruck zur Verfügung stehen. Einer von ihnen ist Print Weilburg. Ein Anbieter, den ich in diesem Artikel genauer vorstellen möchte.

Foto auf Schiefertafel von Print Weilburg

Foto auf Schiefertafel

„Wir machen mehr aus ihrem Foto“

Der Slogan ist Programm; Die Produktpalette des Anbieters aus Weilburg an der Lahn in Hessen erscheint vielseitig: Fotodienstleistungen mit dem vielversprechenden Namen „Fotogeschenke“, klassischer Poster- und Leinwanddruck, Schreibwaren/Bürobedarf sowie Textilien und Textildruck. Dazu Vereinsbekleidung und Fanartikel zu singender Lokalprominenz, die ohne regionalen Bezug jedoch für die meisten Fotokunden sicherlich uninteressant sind.

Der geneigte Hobbyfotograf, der seine digitalen Bilder zu Papier bringen möchte, wird in der Kategorie „Fotogeschenke“ fündig. Neben großformatigen Ausdrucken auf Poster und Leinwand, die mittlerweile zum Standardrepertoire eines Druckdienstleisters gehören, bietet Print Weilburg eine Vielzahl an Medien an, die nach Gusto bedruckt werden können. Die Auswahl macht es einem auf den ersten Blick nicht leicht, hat man schließlich die Wahl zwischen: bedruckten Tassen, bedruckten Schieferplatten, Fotopaneele, bedruckten Plüschtieren, Schlüsselanhänger, Mousepads, Magnetpins, Taschen, Kissen, Uhren, Küchen-/Badezimmerartikeln, Fressnäpfen, Handyhüllen und.. Badelatschen. Ja, Badelatschen.

print_weilburg_screenshot_onlineshop

www.print-weilburg.de – der Onlineshop von Print Weilburg

Welchen Sinn es macht, das Alpenpanorama vom letzten Sommer auf Flipflops drucken zu lassen, muss sicherlich jeder für sich selbst entscheiden. Sicherlich wird es auch für dieses Produkt Abnehmer geben. Was in Anbetracht der Produktpalette auffällt, ist die Auswahl, die nicht wirklich Fisch auch nicht wirklich Fleisch ist. Beim ersten Überfliegen haftet ein kitschiger Beigeschmack an den Produkten, die auf den Produktbildern teils doch sehr an Kirmesartikel erinnern. Die Freude über die scheinbar riesige Auswahl an Produkten wird leider dadurch ein wenig gedämpft.

Doch blendet man trashig anmutende Plastikuhren, Schlüsselanhänger und Flipflops aus, landet der Blick schließlich bei Produkten, die dem Betrachter letztendlich doch recht souverän ins Auge stechen: Fotopaneele, Poster, Leinwände, Tassen, Puzzles und bedruckte Schieferplatten. Insbesondere die Schieferplatten fallen hier durch ihre Außergewöhnlichkeit aus dem Rahmen.

Bestellung und Versand

Durch das mir zur Verfügung gestellte Kontingent bestellte ich eine bedruckte Schieferplatte in den Maßen 30 x 30cm und ein Puzzle mit 192 Teilen im Din A4 Format.

Der Bestellvorgang war selbsterklärend. Während sich die Posten im Warenkorb befinden hat man die Möglichkeit, die entsprechenden Bilddateien hochzuladen und kann dem Anbieter mitteilen, ob die Dateien im Bedarfsfalle angepasst werden sollen.

Die Bearbeitungszeit lag in meinem Falle bei drei Tagen. Am 8.11. ging mein Bestellauftrag raus und erhielt am 11.11. die Versandbestätigung. Ein solider Wert, angesichts der Tatsache, dass es sich hier um Individualanfertigungen handelt. Jedoch dauerte der Versand durch DPD weitere drei Tage. Unglücklicherweise lag die Sendung einen Werktag lang unberührt im Zustellzentrum, ehe sie ausgeliefert wurde.

Produkt 1: Foto auf Schiefertafel

Trotz der nur zwei Posten, handelte es sich um ein recht großes Paket, das zum größten Teil mit Papier als Füllmaterial gefüllt war. Die Verpackung ließ keine Wünsche offen und schützte die empfindliche Fracht auch sehr gut. Mein geheimer Favorit, das Foto auf Schiefertafel, war nochmals in Luftpolsterfolie eingeschlagen und fand in einem passgenauen Karton platz. Darin auch enthalten: zwei Kunststoffelemente, die der Tafel als Aufsteller dienen.

Foto auf Schiefertafel von Print Weilburg

Foto auf Schiefertafel

Die Tafel hat die Ausmaße von 30cm x 30cm x ~1cm und wiegt geschätzt, ich habe sie nicht gewogen, 1-2kg, Die Bildqualität ist enorm, wer vorher noch nie eine bedruckte Steinplatte gesehen hat, wird sicherlich begeistert sein. Das einzige Manko an meinem Exemplar: Ein Klecks im Druck, der dummerweise direkt nach dem Auspacken sofort ins Auge stach. Wäre er im Gesicht, hätte man ihn für eine dicke Warze halten können. Zwar befindet sich die schadhafte Stelle auf meinem Bild nur in den Bäumen am Rand, jedoch gehört dieser Fehler zu der Kategorie von Produktfehlern, die sich sehr dreist in den Vordergrund spielen und einem ihre Anwesenheit klarmachen, selbst wenn man versucht drüber hinwegzusehen.

print_weilburg_bild_auf_schiefer_03 print_weilburg_bild_auf_schiefer_04 print_weilburg_bild_auf_schiefer_07

Und ja, ich versuchte drüber hinwegzusehen, schließlich erhielt ich einen Gutschein und musste für die gezeigten Produkte nichts bezahlen. Jedoch verlangt der Anbieter für die bedruckte Steintafel regulär 26Euro. Hätte ich das Bild selber gekauft, wäre ich sicherlich noch unzufriedener und hätte es reklamiert. Einige Tage zerbrach ich mir den Kopf und kämpfte mit meinem Gewissen, ob ich bei diesem Produkt wirklich eine Reklamation anzetteln wollte; Auf der einen Seite, war das Produkt für mich kostenlos, auf der anderen Seite sind die Vorgaben, den Anbieter vorzustellen und gewissermaßen auch zu testen. Wodurch kann ein Anbieter also besser punkten, als durch Kundenservice und Kulanz? Ich entschied mich schlussendlich, das Produkt doch zu reklamieren.

Foto auf Schiefertafel: Druckbild im Detail

Foto auf Schiefertafel: Druckbild im Detail

Hier muss ich sagen, zeigte Print Weilburg wirklich stärke und ersetzte das Schieferbild anstandslos. Kurze Zeit später erhielt ich ein makelloses Ersatzexemplar in einem ebenso großen und gut gepolstertem Karton, wie zur ersten Sendung. Top!

Produkt 2: 196teiliges Puzzle

Neben der Schiefertafel bestellte ich auch ein Puzzle in Din A4 Größe mit 192 Teilen. Hier kann ich mich guten Gewissens kurz fassen; es ist ein Puzzle, wie man es kennt. Das Bild hat ordentliche Schärfe und kräftige Farben, der Karton ist stabil und die einzelnen Puzzlestücke lassen sich fest miteinander verbinden. Gerahmt wird dies sicher ein Hingucker sein!

Aus eigener Schusseligkeit habe ich bei der Bestellung jedoch wohl den Haken an der Frage, ob das Bild angepasst werden darf, vergessen zu setzen. Deswegen fehlt im unteren Bereich der Boden.. Jedoch bin ich da selber Schuld.

print_weilburg_bild_auf_schiefer_09Fazit

Print Weilburg glänzt mit einer großen Produktvielfalt, die auf den ersten Blick etwas unübersichtlich scheint. Jedoch finden sich darunter wahre Leckerbissen und ausgefallene Bildmedien, die sich individuell bedrucken lassen. Die Fotogeschenke machen ihrem Namen alle Ehre: Ein Bild auf einer Schiefertafel macht nämlich ordentlich was her! Auch in Sachen Kundenservice ist der Anbieter top. Ein makelhaftes Exemplar wurde anstandslos ersetzt.

 

Sponsored Post – Die getesteten/rezensierten Produkte wurden mir kostenlos zum Testen zu Verfügung gestellt. Dieser Beitrag spiegelt ausschließlich meine subjektive Meinung zu den gezeigten Produkten wider. Ich teste und rezensiere ehrlich, kritisch und praxisnah nach bestem Gewissen unter den mir gegebenen Möglichkeiten. Meine Meinung ist weder käuflich, noch stehe ich in einer Beziehung zu den Herstellern der getesteten Produkte. Dieser Beitrag stellt keine Kaufaufforderung dar, kann aber zum Fällen einer Kaufentscheidung zu Rate gezogen werden.

Der Beitrag Praxistest: Foto auf Schiefertafel von Print Weilburg (sponsored) erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
http://bd-foto.de/2016/12/01/praxistest-foto-auf-schiefertafel-von-print-weilburg-sponsored/feed/ 0
Hüttenwerke und Fotografie – ein Ding der Unmöglichkeit? http://bd-foto.de/2016/11/30/huettenwerke-und-fotografie-ein-ding-der-unmoeglichkeit/ http://bd-foto.de/2016/11/30/huettenwerke-und-fotografie-ein-ding-der-unmoeglichkeit/#respond Wed, 30 Nov 2016 19:37:05 +0000 http://bd-foto.de/?p=1639 Nach meiner Anfrage bei Thyssen-Krupp Stahl, in der ich fragte ob und wie man die Möglichkeit bekommt, einen Hochofenabstich oder das Schlackekippen zu fotografieren, wurde ich lediglich auf eine Tour mit ABSOLUTEM FOTOVERBOT hingewiesen. Ähnliches erfuhr ich von Fotokollegen, die andere Betriebe im Ruhrgebiet anschrieben und ähnliche Antworten erhielten. Gut, nun muss man TKS (und den anderen) zugute halten, dass sie immerhin interessierte Besucher ins...

Der Beitrag Hüttenwerke und Fotografie – ein Ding der Unmöglichkeit? erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
thyssenkruppverwaltung_entzerrt

Thyssen-Krupp Hauptverwaltung

Nach meiner Anfrage bei Thyssen-Krupp Stahl, in der ich fragte ob und wie man die Möglichkeit bekommt, einen Hochofenabstich oder das Schlackekippen zu fotografieren, wurde ich lediglich auf eine Tour mit ABSOLUTEM FOTOVERBOT hingewiesen. Ähnliches erfuhr ich von Fotokollegen, die andere Betriebe im Ruhrgebiet anschrieben und ähnliche Antworten erhielten.

Gut, nun muss man TKS (und den anderen) zugute halten, dass sie immerhin interessierte Besucher ins Werk lassen, um diesem hochinteressanten Prozess beizuwohnen. Wirklich super! Alternativ kann man sich auch noch bei der Langen Nacht der Industrie anmelden und hoffen, dass man für eine Tour durch die stahlerzeugenden Betriebe (die regelmäßig teilnehmen) ausgelost wird – jedoch auch mit absolutem Fotoverbot!

In Anbetracht des mehrmals betonten Fotoverbots sollte man sich als Otto-Normal-Verbraucher wohl damit abfinden, nie in den Genuss zu kommen, die Ästhetik des fließenden Eisens zu fotografieren. Daher mag folgender Gedankengang nun naiv klingen: Aber wie kann man nun einen Abstich fotografieren? Klingt es naiv? Ja klingt es, aber ich würde mir die Frage nicht stellen, wenn ich nicht wüsste, dass es doch irgendwie möglich sein muss.. Wieso bin ich mir da so sicher? Weil solche Bilder zu Hauf durch einschlägige Gruppen und Foren geistern.

In der Facebookgruppe „Industriefotografie Ruhrgebiet“ (stellvertretend für viele andere Foren und Gruppen zum Thema) gibt man sich auf solche Fragen geschlossen bis abweisend. Immer wiederkehrende Aussagen: „Finde Dich damit ab, dass die nicht jeden Hinz und Kunz aufs Gelände lassen!“ oder:Ein Stahlwerk ist kein Spielplatz!“ – ach echt? Da wäre ich nicht drauf gekommen! Jeder, der sich mit der Materie auseinandersetzt und ihre Faszination erkennt, wird wissen, mit welchem Respekt man ihr gegenübertreten muss und vor allem, wird jedem klar sein, dass man sich in solch einem Terrain als Fremder natürlich nicht frei bewegen kann und darf! Da sind solche Zurechtweisungen mehr als unangebracht. Hier geht es um viel mehr, als nur das pure Gaffen und Erhaschen, oder den Wunsch DAS FOTO zu schießen, das einen von anderen abhebt. Diese Behauptungen sind schlicht und ergreifend falsch. Hier geht es um Faszination, die einem Gänsehaut vor lauter Freude und Enthusiasmus beschert. Bei mir als Asperger Autist ist diese Faszination sicherlich noch stärker ausgeprägt, als bei anderen, die lediglich etwas „Abgefahrenes“ fotografieren wollen.

Ich bin zu weit vom Thema abgeschweift, denn jetzt kommt der Punkt, der mich stutzig macht: Trotz jeglicher Fotoverbote und Aussagen wie „Ein Stahlwerk ist kein Spielplatz!„, ist es äußerst seltsam, dass in Gruppen zum Thema Industriefotografie ständig eben solche Fotos von u.A. Hobbyfotografen, die augenscheinlich nicht den Betrieben angehören, auftauchen.. Schlackebeete, Stahlarbeiter am Abstich, Funkenflug beim Masselgießen.. Klar sind auch einige Bilder von Profis dabei, die vielleicht Aufträge in den Betrieben hatten. Da kann ich das nachvollziehen, dass sie hochoffiziell dort fotografierten, aber Hobbyfotografen, die zudem betriebsfremd sind und augenscheinlich dort ein und ausgehen? Da frage ich mich: wieso sie und nicht ich? was machen diese Leute richtig?

Ich selbst beobachte diese Thematik bewusst seit rund einem Jahr.

Mittlerweile habe ich Kontakt zu Leuten aufgenommen, die solche Prozesse in den hiesigen Betrieben fotografierten – leider ohne Erfolg. Man scheint wohl unter sich bleiben zu wollen und hält das ganze sehr konspirativ. Dann werde ich halt weiter die Betriebe anschreiben und hoffen, irgendwann bei einem Sachbearbeiter zu landen, der mein Anliegen nachvollziehen kann und mir grünes Licht gibt.

Was würde ich dafür geben, diese Urgewalt des kochenden Eisens fotografieren zu dürfen..

Der Beitrag Hüttenwerke und Fotografie – ein Ding der Unmöglichkeit? erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
http://bd-foto.de/2016/11/30/huettenwerke-und-fotografie-ein-ding-der-unmoeglichkeit/feed/ 0
Katzenportrait: Lilly im Profil http://bd-foto.de/2016/11/29/katzenportrait-lilly-im-profil/ http://bd-foto.de/2016/11/29/katzenportrait-lilly-im-profil/#respond Tue, 29 Nov 2016 17:56:29 +0000 http://bd-foto.de/?p=1620 Eine spannende Technik zur Gestaltung von Aufnahmen ist es, Motive von der Seite zu blitzen, wenn hinter diesen Motiven ausreichend Platz ist. Der Platz ist nötig, um das abprallende Blitzlicht zu absorbieren. Durch diese Anordnung wird das Motiv vom Hintergrund quasi freigestellt und schwebt in einem dunklen Raum. Verstärkt wird der Effekt durch anschließende Schwarz/Weiß-Umwandlung und ein ausgewogenes Spiel mit den Helligkeits- und Kontrastreglern. Das...

Der Beitrag Katzenportrait: Lilly im Profil erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
lilly_sw_blog

Eine spannende Technik zur Gestaltung von Aufnahmen ist es, Motive von der Seite zu blitzen, wenn hinter diesen Motiven ausreichend Platz ist. Der Platz ist nötig, um das abprallende Blitzlicht zu absorbieren. Durch diese Anordnung wird das Motiv vom Hintergrund quasi freigestellt und schwebt in einem dunklen Raum. Verstärkt wird der Effekt durch anschließende Schwarz/Weiß-Umwandlung und ein ausgewogenes Spiel mit den Helligkeits- und Kontrastreglern.

Das Bild von Lilly ist auf eben diesem Wege entstanden, jedoch aus reinem Zufall, da der Reflektor am Blitz wohl zu verlockend schien und Madame augenscheinlich jenen anvisierte. Die Gunst des Augenblickes nutze ich für dieses Bild

Canon EOS 7D Mark 2 • Canon EF 70-200mm L USM

f/4 • 1/200 Sek. • ISO 100 • 200mm

Der Beitrag Katzenportrait: Lilly im Profil erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
http://bd-foto.de/2016/11/29/katzenportrait-lilly-im-profil/feed/ 0
der Klassiker in weiß: Canon EF 70-200mm 1:4 L USM http://bd-foto.de/2016/11/27/der-klassiker-in-weiss-canon-ef-70-200mm-14-l-usm/ http://bd-foto.de/2016/11/27/der-klassiker-in-weiss-canon-ef-70-200mm-14-l-usm/#respond Sun, 27 Nov 2016 22:36:09 +0000 http://bd-foto.de/?p=1607 Die weißen Objektive der L-Serie von Canon sind legendär. In den alltäglichen Abendnachrichten sieht man die weißen Objektive regelmäßig. Sie sind der Inbegriff des Blitzlichtgewitters bei Pressekonferenzen, Sportveranstaltungen, Gerichtsprozessen sowie nennenswerten Geschehnissen der Weltgeschichte und stehen für Qualität und Ausdauer. Eigentlich hatte ich das EF 70-200mm 1:4 L USM gar nicht mehr auf meinem Schirm. Im Gegenteil: fehlender Bildstabilisator und eine Blende von f/4 machten...

Der Beitrag der Klassiker in weiß: Canon EF 70-200mm 1:4 L USM erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
ef70-200l

Die weißen Objektive der L-Serie von Canon sind legendär. In den alltäglichen Abendnachrichten sieht man die weißen Objektive regelmäßig. Sie sind der Inbegriff des Blitzlichtgewitters bei Pressekonferenzen, Sportveranstaltungen, Gerichtsprozessen sowie nennenswerten Geschehnissen der Weltgeschichte und stehen für Qualität und Ausdauer.

Eigentlich hatte ich das EF 70-200mm 1:4 L USM gar nicht mehr auf meinem Schirm. Im Gegenteil: fehlender Bildstabilisator und eine Blende von f/4 machten das Objektiv für mich sogar uninteressant und sprachen für mich immer gegen eine Anschaffung dieses Objektives, welches übrigens die kleinste Version der 70-200mm Klasse ist.  Doch durch Zufall fand ich ein grandioses Angebot, das ich einfach nicht ausschlagen konnte; Unverhofft kommt oft und so bin ich nun zum stolzen Besitzer eines der legendären, weißen Objektive der L-Serie von Canon geworden.

Es ist eine traumhafte Linse, die den fehlenden Bildstabilisator nicht missen lässt und selbst eine durchgängige Offenblende von f/4 bei 200mm ist grandios, wenn man in dem Bereich eher f/5.6 gewohnt ist. Der Sprung auf f/2.8 wäre natürlich noch einen Hauch schöner gewesen, aber die Anschaffung ist ja mit der f/4er Version nicht vom Tisch. Auch wenn es die kleinste Version der 70-200mm Klasse ist, ist die Linse alles andere als klein. Mit aufgesetzter Gegenlichtblende, sind es stattliche 25cm, ohne etwa 18cm, bei einem Gewicht von rund 850gr. An einer kleinen EOS 700D wirkt das Ganze schon recht skurril, jedoch um so passender an einer großen, einsteilligen Kamera, wie der EOS 7DII.

Zwar hat man mit diesem Objektiv eine Telebrennweite, jedoch eignet es sich perfekt für Portraitaufnahmen, aber auch für Tabletop-/Studiofotografie. Für Wildlife-/Tieraufnahmen sind 200mm letztendlich dann doch etwas zu kurz. Hier wäre ein 150-600mm Objektiv die bessere Wahl – zumindest, wenn man die Brennweite zugrunde legt. In Sachen Bildqualität ist die weiße Flüstertüte jedoch unschlagbar. Trotz relativ geringer Offenblende von f/4, zaubert die Linse ein wunderbares, weiches Bokeh und schöne Unschärfebereiche. Freistellen ist auch mit dieser Linse kompromisslos möglich – auch wenn f/4 natürlich kein Vergleich zu f/2.8 ist.

Besonders praktisch ist die Bauart der 70-200er Klasse bei Canon; kennt man es sonst, dass beim Zoomen der innere Tubus aus dem Objektiv fährt und sich das Objektiv dadurch mit steigender Brennweite entsprechend verlängert, geschieht bei dem 70-200er Objektiv genau.. nichts! Jegliche Bewegungen der Linsengruppen finden im Tubus statt, ohne, dass sich vorn etwas herausschiebt.

Beispielbilder.. (weitere folgen)

ef70-200_l_2 ef70-200_l_3 ef70-200_l_4 ef70-200_l_1

Der Beitrag der Klassiker in weiß: Canon EF 70-200mm 1:4 L USM erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
http://bd-foto.de/2016/11/27/der-klassiker-in-weiss-canon-ef-70-200mm-14-l-usm/feed/ 0
Tabletop: Pasta & Pizza http://bd-foto.de/2016/11/23/pasta-pizza/ http://bd-foto.de/2016/11/23/pasta-pizza/#comments Wed, 23 Nov 2016 19:15:27 +0000 http://bd-foto.de/?p=1597 Fotografieren spielt sich  zu dieser Jahreszeit in den Abendstunden hauptsächlich im Bereich der Langzeitbelichtung oder Tabletop ab. Letzteres ist auch die Variante, wenn das Wetter nicht unbedingt mitspielt. Bei der Tabletopfotografie wird ein Tisch zum Fotostudio im Miniaturformat. Durch die beschränkte Größe eignet sich diese Variante natürlich nur für kleinere Objekte – wie eben: Pastazange und Pizzaschneider. Durch den entfesselten Blitz, der schräg von links...

Der Beitrag Tabletop: Pasta & Pizza erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
Fotografieren spielt sich  zu dieser Jahreszeit in den Abendstunden hauptsächlich im Bereich der Langzeitbelichtung oder Tabletop ab. Letzteres ist auch die Variante, wenn das Wetter nicht unbedingt mitspielt.

Bei der Tabletopfotografie wird ein Tisch zum Fotostudio im Miniaturformat. Durch die beschränkte Größe eignet sich diese Variante natürlich nur für kleinere Objekte – wie eben: Pastazange und Pizzaschneider.

Durch den entfesselten Blitz, der schräg von links vorn auf die Szene blitzt, erscheinen die Küchenutensilien schemenhaft und die Farbsättigung wird gedrosselt. Diese Technik kommt häufig bei Portraits, aber auch zur Produktfotografie zum Einsatz.

Manuelles entsättigen in der RAW-Entwicklung sowie das Senken der Lichter verstärkt den abstrakten Eindruck.

pizzapasta

Canon EOS 7D Mark II • Canon EF-S 17-85mm USM • Blitz entfesselt von links vorn
f/5.6 • 1/100sec • ISO-100 • 85mm

Der Beitrag Tabletop: Pasta & Pizza erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
http://bd-foto.de/2016/11/23/pasta-pizza/feed/ 2
Geschenkideen für Fotofreunde http://bd-foto.de/2016/11/17/geschenkideen-fuer-fotofreunde/ http://bd-foto.de/2016/11/17/geschenkideen-fuer-fotofreunde/#respond Thu, 17 Nov 2016 15:13:05 +0000 http://bd-foto.de/?p=1543 Bis Weihnachten sind es zwar noch sechs Wochen, doch wer sich Stress bei der Wahl der Geschenke ersparen möchte, fängt besser jetzt schon mit den Planungen an. Schöne Geschenke sind die, die sich natürlich mit den Interessen des Beschenkten in Einklang bringen lassen. Wer braucht schon einen Messerblock, wenn die einzigen Kochkünste darin bestehen, Fertigprodukte aufzuwärmen? Fotofreaks machen es einem zum Glück meist recht einfach,...

Der Beitrag Geschenkideen für Fotofreunde erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
Bis Weihnachten sind es zwar noch sechs Wochen, doch wer sich Stress bei der Wahl der Geschenke ersparen möchte, fängt besser jetzt schon mit den Planungen an. Schöne Geschenke sind die, die sich natürlich mit den Interessen des Beschenkten in Einklang bringen lassen. Wer braucht schon einen Messerblock, wenn die einzigen Kochkünste darin bestehen, Fertigprodukte aufzuwärmen?

gift-1808805_1280

Quelle: https://pixabay.com/de/geschenk-paket-schleife-p%C3%A4ckchen-1808805/ CC0

Fotofreaks machen es einem zum Glück meist recht einfach, zu erkennen, wo die Interessengebiete liegen. Laufen sie nicht mit dem 15Kilogramm schweren Fotorucksack umher, liegt es in der Natur eines jeden Knipsers, ausschweifend über sein Hobby zu reden und die Werke zu präsentieren.

Doch was schenkt man einem Fotoverrückten? Ein billiges Chinaobjektiv, das zwar günstig war, jedoch keinen Spaß macht? Bitte nicht! Doch Fotoequipment guter Qualität ist teuer und für die meisten Menschen fernab der Preisklasse, in der man ein Mitbringsel verortet.

Es muss jedoch nicht immer Zubehör sein, auch andere Goodies mit thematischem Bezug kommen bei Fotografen gut an. Einige Beispiele möchte ich in diesem Artikel vorstellen.

Der Klassiker: das Fotobuch.

Auch wenn Bücher im digitalen Zeitalter mittlerweile einen angestaubten Ruf inne haben mögen, sind sie der Klassiker bei den Geschenken schlechthin. Mit Büchern kann man kaum etwas falsch machen und sie tragen zum Wachsen der obligatorischen Büchersammlung bei. Eines meiner aktuellen Lieblingsbücher ist der Titel „Fotografieren im Ruhrgebiet„.

 

 

ein textiles Statement: Das Shirt

T-Shirts sind nicht nur ein funktionelles Kleidungsstück, sie sind mittlerweile Übermittler von Botschaften und Statements. Das Moduswahlrad einer DSLR auf der Brust zu tragen mag nerdig scheinen, aber gerade deswegen ist dieses Shirt so nichtssagend, wie vielsagend. Nichtssagend für den nicht-Fotobegeisterten, vielsagend für den Gleichgesinnten, mit dem man durch Zufall ins Gespräch kommt und möglicherweise in ihm einen treuen Kumpanen für Fotowalks findet.

 

see the bigger Picture – Fotokurs im Taschenformat

Ob Anfänger oder Fortgeschrittener: Phasen, in denen die Inspiration oft so weit entfernt scheint, wie der nöchste Stern, kennt jeder. Doch Inspiration ist keine Glückssache. Sie lässt sich gezielt Trainieren und fördern. See the bigger Picture ist ein Fotokurs im Taschenformat, der die Kreativität fördert, in dem er uns lehrt, einen neuen Blickwinkel für banale Situationen zu nutzen.

 

Der Objektiv-Becher

Die perfekte Bürokombi: In Kombination mit dem Shirt gibt es kein eindeutigeres Statement. Ob man seine fotografischen Vorlieben aber unbedingt jedem auf’s Auge drücken muss, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist jedoch: ein Kaffeebecher im Design des legendären Canon EF 24-105mm L-Objektivs ist kult und gehört in jeden Knipserhaushalt. Ob als Trinkbecher, oder als Stiftebox – das Teil ist nicht nur schick, sondern auch praktsich.

DIY: Lichtschachtkamera im Eigenbau

Ein schönes Gadget für Fotofreunde die gern auch andere Facetten der Fotografie kennenlernen möchten. Dieser Bausatz bringt einem nicht nur die Funktionen der klassischen Doppellinsenkamera nahe, sondern bietet auch einen Exkurs in die manuelle Analogfotografie. Ein Ideales Geschenk für alle, die gern tiefer in die Materie der Fotografie einsteigen wollen.

 

 

Ohne Spesen nichts gewesen

Wer ersteinmal Blut geleckt hat, wird so schnell von der Fotografie nicht loskommen. Nach der Einsteigerkamera mit Kitobjektiv wird schnell in weitere Objektive investiert. Schnell ist man an einem Punkt angekommen, an dem dann auch ein weiterer Body hinzukommt. Eh man sich versieht, purzeln die Beträge nur so. Fotografie kann echt ins Geld gehen.. Doch womit lässt sich stilechter für weiteres Fotozubehör sparen, als mit einer  Spardose im Outfit einer antiken Balgenkamera?

 

Blechdose in Kameraform

Die Spardose in Form der Kamera macht es vor: das Kameradesign für Alltagsgegenstände ist überaus praktisch. So auch diese Blechdose mit vielseitigem Anwendungsgebiet. Ob als Keksdose oder Aufbewahrungsort für Kleinkram (Idealerweise Kamerazubehhör). Nur Bilder machen kann man mit ihr nicht..

Mit jedem Kauf der hier verlinkten Produkte auf Amazon unterstützt ihr diesen Blog mit Kleinstbeträgen. Die Produkte werden dadurch für Euch nicht teurer, Amazon zahlt lediglich eine Art Provision.

Der Beitrag Geschenkideen für Fotofreunde erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
http://bd-foto.de/2016/11/17/geschenkideen-fuer-fotofreunde/feed/ 0
Netzfund: Canon EOS 30 mit dem Wasserstrahlschneider zerteilt http://bd-foto.de/2016/11/14/netzfund-canon-eos-30-mit-dem-wasserstrahlschneider-zerteilt/ http://bd-foto.de/2016/11/14/netzfund-canon-eos-30-mit-dem-wasserstrahlschneider-zerteilt/#respond Mon, 14 Nov 2016 21:11:28 +0000 http://bd-foto.de/?p=1538 Videos in denen die absurdesten Dinge von extrem starken Hydraulikpressen zerstampft werden, sind mittlerweile schwer im Trend und polarisieren die Videoportale. Kontrollierte Zerstörungswut mit schier unvorstellbaren Kräften faszinieren die Menschen auf vielerlei Ebenen. Einen anderen Weg lässt sich jedoch mit dem Wasserstrahlschneider einschlagen. Hier wird pure Kraft nicht zum blinden Zerstören genutzt, sondern um einen Einblick zu gewinnen, der einem unter anderen Umständen verwehrt bleibt....

Der Beitrag Netzfund: Canon EOS 30 mit dem Wasserstrahlschneider zerteilt erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
Videos in denen die absurdesten Dinge von extrem starken Hydraulikpressen zerstampft werden, sind mittlerweile schwer im Trend und polarisieren die Videoportale. Kontrollierte Zerstörungswut mit schier unvorstellbaren Kräften faszinieren die Menschen auf vielerlei Ebenen.

Einen anderen Weg lässt sich jedoch mit dem Wasserstrahlschneider einschlagen. Hier wird pure Kraft nicht zum blinden Zerstören genutzt, sondern um einen Einblick zu gewinnen, der einem unter anderen Umständen verwehrt bleibt.

Was das Ganze nun mit der Fotografie zu tun hat?

Der Youtubechannel „Waterjet Channel“ hat ein Video veröffentlicht, in dem eine Canon EOS 30 dem tödlichen Wasserstrahl zum Opfer fällt. Natürlich völlig im Sinne der Wissenschaft.  Der Anblick fällt schwer, ist jedoch ebenso faszinierend.

Ich für meinen Teil würde meine EOS 30 jedoch nicht für solche Experimente opfern wollen.

Der Beitrag Netzfund: Canon EOS 30 mit dem Wasserstrahlschneider zerteilt erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
http://bd-foto.de/2016/11/14/netzfund-canon-eos-30-mit-dem-wasserstrahlschneider-zerteilt/feed/ 0
Supermond 2016 und Objektivvergleich http://bd-foto.de/2016/11/14/supermond-2016-und-objektivvergleich/ http://bd-foto.de/2016/11/14/supermond-2016-und-objektivvergleich/#respond Mon, 14 Nov 2016 20:44:46 +0000 http://bd-foto.de/?p=1530 Lange wurde er angekündigt; Ein Spektakel, das zuletzt vor 70 Jahren am Himmel zu sehen war und erst in 18 Jahren wiederkommt: der Supermond. Doch Hand auf’s Herz: gibt’s nicht jedes Jahr ähnliche Meldungen von Konstellationen, bei denen der Mond der Erde besonders nahe kommt? Erst vor kurzer Zeit gab es den Blutmond, der durch seine rote Farbgebung wohl auch zu den eher seltenen Phänomenen...

Der Beitrag Supermond 2016 und Objektivvergleich erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
Lange wurde er angekündigt; Ein Spektakel, das zuletzt vor 70 Jahren am Himmel zu sehen war und erst in 18 Jahren wiederkommt: der Supermond. Doch Hand auf’s Herz: gibt’s nicht jedes Jahr ähnliche Meldungen von Konstellationen, bei denen der Mond der Erde besonders nahe kommt? Erst vor kurzer Zeit gab es den Blutmond, der durch seine rote Farbgebung wohl auch zu den eher seltenen Phänomenen gehört.

Supermond 2016 bei 250mm und 200% Vergrößerung

Supermond 2016 bei 250mm und 200% Vergrößerung

Doch so sehr das Superduperhimmelsevent in den letzten Wochen bereits angekündigt wurde, so klar war es irgendwie, dass doch ein wichtiger Faktor dem Spektakel einen Strich durch die Rechnung machen würde: ein völlig wolkenverhangener Himmel.

Mit weiser Vorahnung begab ich mich bereits am gestrigen Abend in den Garten und freute mich über den sternenklaren Himmel, an dem in aller Pracht der Mond prangte. Auch gestern soll er bereits größer als gewöhnlich – somit näher – gewesen sein. Doch war davon leider nicht all zu viel zu sehen. Nichts desto trotz war es ein astreiner Vollmond mit hoher Strahlungskraft, der einer Fotografie würdig war.

Für mich war dies eine astreine Gelegenheit, das kürzlich vorgestellte Walimex 500mm f/6.3 Spiegelteleobjektiv im praktischen Einsatz zu testen und einen direkten Vergleich mit dem EF-S 55-250mm f/4-5,6 IS STM II zu ziehen.

Supermond und Objektivvergleich

Supermond und Objektivvergleich

Kurzum: der Chinaböller glänzt zwar auf dem Papier mit hoher Brennweite, aber ist dem günstigen aber soliden Teleobjektiv meilenweit unterlegen. Ein Fakt, der durch meine Testschüsse bereits andeutete und sich nun bestätigte.

Während das EF-S 55-250 den Mond selbst bei 200% Vergrößerung noch scharf abbildet, sind durchs Walimex 500mm f/6.3 bei gleicher Größe keine Details mehr zu erkennen. Somit scheitert das Objektiv auch an dem eigentlichen Anwendungszweck für Spiegelobjektive/Spiegelteleskope; Der Astrofotografie.

Der Beitrag Supermond 2016 und Objektivvergleich erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
http://bd-foto.de/2016/11/14/supermond-2016-und-objektivvergleich/feed/ 0
see the bigger picture – Inspiration im Spielkartenformat http://bd-foto.de/2016/11/12/see-the-bigger-picture-inspiration-im-spielkartenformat/ http://bd-foto.de/2016/11/12/see-the-bigger-picture-inspiration-im-spielkartenformat/#respond Sat, 12 Nov 2016 21:15:16 +0000 http://bd-foto.de/?p=1491 Das Kreatief, kennt ihr es? Eine Wortschöpfung, die ich vor rund sechs Jahren zum ersten Mal von einem Musikerkollegen hörte, als wir uns übers Songwriting unterhielten. Das Kreatief ist das Gegenteil einer kreativen Phase, eine kontrakreative Phase; Ein kreatives Tief, ohne jeglichen Tatendrang. Ob Musiker, Autor, Fotograf oder Maler, jeder der kreativen und musischen Interessen nachgeht, kennt die Phasen, in denen sich jegliche Inspiration einstellt und...

Der Beitrag see the bigger picture – Inspiration im Spielkartenformat erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
Das Kreatief, kennt ihr es? Eine Wortschöpfung, die ich vor rund sechs Jahren zum ersten Mal von einem Musikerkollegen hörte, als wir uns übers Songwriting unterhielten. Das Kreatief ist das Gegenteil einer kreativen Phase, eine kontrakreative Phase; Ein kreatives Tief, ohne jeglichen Tatendrang. Ob Musiker, Autor, Fotograf oder Maler, jeder der kreativen und musischen Interessen nachgeht, kennt die Phasen, in denen sich jegliche Inspiration einstellt und jeder neue Erguss sich nur all zu schleppend durch den Äther quält – im schlimmsten Falle mit einem sehr unbefriedigenden Ergebnis.

see the bigger picture - Inspiration im Spielkartenformat

see the bigger picture: der Fotokurs für die Hosentasche

Oftmals mangelt es an Inspiration, weil man zu starrsinnig seinen Weg verfolgt und nicht bereit ist, von diesem abzuweichen. Meist ist es das Unterbewusstsein, das uns diese Schranken setzt und uns in solchen Situationen eben so verdammt unkreativ erscheinen lässt, obwohl man eigentlich besseres von sich gewohnt ist. Ganz gleich, in welcher Form sich die Kreativität äußert, ob in Noten, Riffs, Worten oder eben in fotografischen Kompositionen, es ist nie verkehrt, „outside the box“ zu denken und dieses Denken sogar zu trainieren.

Inspirationstraining für Fotografen

Was schnell gesagt ist und so klar erscheint, nämlich den Blick auf Details zu lenken, die man sonst gern übersieht, muss jedoch meist erst antrainiert werden. Das Konzept von See the bigger picture greift diesen Ansatz auf und trainiert das Gehirn, die Szene aus anderen Blickwinkeln, als den gewohnten, zu betrachten und dabei über den Tellerrand zu blicken. Eben dieses Kennenlernen anderer Blickwinkel sorgt für Ansätze, die Inspiration und somit Kreativität fordern und fördern.

Was nach aufwändiger Literatur oder zeitraubenden Seminaren klingt, ist praktischerweise ein Set im handlichen Spielkartenformat. Den Kern bilden 10 Wissenskarten, die fotografisches Grundwissen darstellen und 40 Aufgabenkarten, die verschiedene Szenarien zeigen, die es nachzustellen gilt. Zusätzlich finden sich im Set eine Ein- /Anleitungskarte, eine Informationskarte mit den Zusammenhängen zwischen Blende, Belichtungszeit und Schärfentiefe, sowie eine Bildausschnittsmaske und eine Karte mit den wichtigsten Weblinks zu diesem Konzept.

see the bigger picture - Inspiration im Spielkartenformat

Wissenskarten vermitteln Theoriewissen zur Fotografie.

Durch die Wissenskarten eignet sich See the bigger picture auch wunderbar für Anfänger, die sich mit dem theoretischen Wissen der Fotografie vertraut machen. Besonderes Augenmerk liegt hier auf den Verhältnissen innerhalb der Bildkomposition. Mit jeweils wenigen Sätzen wird auf den Punkt gebracht, was beispielsweise der goldene Schnitt in der Fotografie bedeutet und welche Aufgaben Linien und Diagonalen im Bild erfüllen. Ideales Faktenwissen, das sich auch zum schnellen Nachlesen eignet. Auch an einen kurzen Ausflug in die Farbenlehre wurde gedacht und dem Thema eine Wissenskarte gewidmet. Besonders praktisch, wenn einem das Gefühl für harmonische Farbkontraste noch fehlt oder nicht so stark ausgeprägt ist.

Was überrascht: Die Bildausschnitt-Maske ist im Grunde eine Schablone, die man im Format 4:3 bzw. 3:2 zurechtschneiden kann. Ja, zurechtschneiden. Der Sinn hinter dieser Bastelei ist das Verständnis für die Bildkomposition. Mit einem Blick durch die Maske sieht man ein mögliches Motiv mit den eigenen Augen aber im Format der Kamera. Klingt simpel, ist aber für einen ordentlichen Bildaufbau ungemein praktisch und eine deutlich bessere Alternative zu dem geformten Rechteck aus Zeigefingern und Daumen, das man gern mit schrulligen Künstlern verbindet, die, sich diese Fingerverrenkung vor Augen haltend, vor Motiven herumtanzen.

Fotokurs für die Hosentasche

Das Herz dieses Fotokurses für die Hosentasche bilden die 40 Aufgabenkarten, die Szenarien beispielhaft vorgeben. Die Aufgabe des Betrachters ist es dabei, die Szenarien mit eigenen Wegen wiederzugeben. Besonders streng ist hierbei die Karte „One-Shot – der erste Versucht gilt„. Streng daher, weil der Betrachter sich selbst gegenüber streng und zuletzt auch ehrlich sein sollte. Das Bild sollte bereits im Kopf entstehen und beim ersten Schuss sitzen. Weitere Aufnahmen des selben Motives sind hierbei nicht erlaubt. Unter solchen Bedingungen macht man sich natürlich völlig andere Gedanken bei einem Motiv und es finden plötzlich viel mehr Abläufe im Kopf statt.

see the bigger picture - Inspiration im Spielkartenformat

Die Aufgabenkarten zeigen sich Abwechslungsreich und decken viele Bereiche der Fotografie ab.

Die Aufgabenkarten erscheinen auf den ersten Blick banal, doch ist hier immer ein gewisses Lernziel vorhanden. Die Karte mit dem schönen Titel „Strukturen und Muster“ verlangt, eben solche großflächig einzufangen. Besondere Einblicke bieten da beispielsweise Makroaufnahmen von Mustern, die einem alltäglich begegnen, aber nicht ständig präsent erscheinen. Beispielsweise textile Gewebe, Laubblätter etc. Beispielhaft für dieses Thema zeigt das Beispielbild der Karte einen Türmchenkohl, dessen Struktur durch entsprechende Lichtgebung besonders hervorgehoben wurde.

Durch die Kombination von Wissens- und Aufgabenkarten lassen sich rein theoretisch 400 Aufgaben erschaffen. Genug gegen Langeweile aber auch um spielerisch einen Lernerfolg zu verspüren und die fotografischen Sinne zu schärfen. Die so entstandenen Ergebnisse kann man im Anschluss übrigens in die entsprechenden Gruppen auf Flickr, Google+ und Facebook hochladen und mit den Ergebnissen anderer Probanden vergleichen. Ein weiteres Plus für den Lerneffekt.

See the bigger picture gibt es in drei Versionen: Basic, Street und eine Edition für Kinder. Die hier gezeigte Variante ist die Basic-Edition und thematisch sicherlich für die meisten Fotografiefans geeignet. Ob blutiger Anfänger, der sich erst mit den Grundregeln der Fotografie vertraut macht, oder Fortgeschrittener, der seinen Blick für neue Perspektiven öffnen will; fundiertes Theoriewissen ist wichtig und lässt sich mit diesen Karten trainieren.

 

Der Beitrag see the bigger picture – Inspiration im Spielkartenformat erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
http://bd-foto.de/2016/11/12/see-the-bigger-picture-inspiration-im-spielkartenformat/feed/ 0
Abendsonne über dem Duisport http://bd-foto.de/2016/11/07/abendsonne-ueber-dem-duisport/ http://bd-foto.de/2016/11/07/abendsonne-ueber-dem-duisport/#respond Mon, 07 Nov 2016 21:31:21 +0000 http://bd-foto.de/?p=1466 Aufgenommen in einem Teil des Duisburger Hafens zwischen Hochfeld und Ruhrort. Die Sonne stand schon tief und es gestaltete sich schwierig, durch den Sucher gen selbige zu fotografieren. Das Original aus der Kamera erschien durch das Gegenlicht nahezu schwarz/weiss und jegliche Farben verloren an Sättigung. Naheliegend, dass ich das Bild komplett in s/w bearbeiten wollte. Mit einigen Reglern in DPP (raw) und ColorEfexPro, sowie Photoshop...

Der Beitrag Abendsonne über dem Duisport erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
Aufgenommen in einem Teil des Duisburger Hafens zwischen Hochfeld und Ruhrort. Die Sonne stand schon tief und es gestaltete sich schwierig, durch den Sucher gen selbige zu fotografieren. Das Original aus der Kamera erschien durch das Gegenlicht nahezu schwarz/weiss und jegliche Farben verloren an Sättigung. Naheliegend, dass ich das Bild komplett in s/w bearbeiten wollte.

Mit einigen Reglern in DPP (raw) und ColorEfexPro, sowie Photoshop ließ sich allerdings die Farbe zurückholen und die besondere Lichtstimmung der Novembersonne hervorheben. Das Ergebnis hat etwas Melancholisches.

hafen-duisburg_vorher

Der Duisburger Hafen. Das unbearbeitete Originalbild.

hafen-duisburg_bearbeitet

Bearbeitet: Nach einem Vollwaschgang in DPP, ColorEfexPro und PS.

 

Nachtrag:

Dieses Bild ist ein Grund dafür, weshalb ich sehr ungern Bilder am Laptop bearbeite. Auf dem kleinen und kontrastarmen 15“ Monitor entgingen mir Details, die auf dem 24“ Bildschirm am PC mehr als störend ins Auge fallen. Das Bild ist völlig verwaschen und matschig. Qualitativ auf dem Niveau einer Handykamera. Oder kurz gesagt: Totbearbeitet.

Der Beitrag Abendsonne über dem Duisport erschien zuerst auf bd-foto.de.

]]>
http://bd-foto.de/2016/11/07/abendsonne-ueber-dem-duisport/feed/ 0