Rückblick und Ausblick – Persönliche Ziele und Vorsätze in der Fotografie

Das neue Jahr ist schon sechs Wochen alt und ich komme jetzt erst dazu, ein Thema zu behandeln, dass ich eigentlich schon zum Jahresbeginn hier in einem Blogartikel präsentieren wollte: Rückblicke und Ausblicke – fotografische Vorsätze und Ziele.

Im Januar 2017 verfasste ich einen Artikel, der sich mit Vorsätzen für das selbige Jahr befasste. Was wollte ich 2017 fotografisch erreichen, wohin sollte der Weg mich führen? Das Jahr 2017 ist längst vorüber und ich blicke zurück auf 12 kontrastreiche Monate, die mich viele fotografische Ziele erfüllen ließen:

  • Industriefotografie – Durch die Gruppe “Industriefotos Ruhrgebiet” hatte ich im letzten Jahr mehrfach die Möglichkeit mit einer Handvoll weiteren, ambitionierten Gleichgesinnten im Kraftwerk Scholven in Gelsenkirchen fotografieren zu können. Die Touren schätze ich als große Inspirationsquelle und boten mir enormen Zuwachs an Erfahrung
  • Weiterentwicklung meiner Fähigkeiten – Unter diesem Punkt verstand ich Anfang 2017 hauptsächlich die Peoplefotografie, die ich leider nicht sonderlich ausbauen konnte. Jedoch Blicke ich zurück auf schöne Shootingergebnisse, einigen Auftragsarbeiten und Konzertfotografie. Nicht zuletzt sollten hier auch die Eingangs erwähnten Touren ins Kraftwerk genannt werden. Alles Punkte, die mich persönlich weiter brachten.
  • Urbexen – Auch hier war ich im letzten Jahr recht aktiv und zog mehrfach auf eigene Faust los, um den Verfall einiger Gebäude zu dokumentieren
  • Pressearbeit – Pressearbeit ist ein dehnbarer Begriff. Da ich als Blogger (im Herzen bin ich Gartenblogger! 😀) laut FA quasi als “freier Journalist” tätig sein kann, zog es mich – wie jedes Jahr – auf Fachmessen meiner Branche (dem Gartenbau), für die ich akkreditiert war. Letztendlich waren die Bilder aber nur für den Gebrauch auf der eigenen Webseite bestimmt. Jedoch hatte ich 2017 eine deutschlandweite Bildveröffentlichung in einem Schulbuch der Westermann-Gruppe, auf die ich recht stolz bin.
  • Fotoworkshops besuchen – hier muss ich leider passen 😉
  • Messe Photo&Adventure in Duisburg besuchen – Auch diesen Punkt der ToDo-Liste erfüllte ich mir im letzten Jahr. Was soll ich sagen? Es war gut! Dieses Jahr wieder + Besuch der Photokina.
  • Fotogruppen – Ich war in einer Gruppe im Kraftwerk fotografieren. Zählt das auch? Ansonsten habe ich leider immer noch Berührungsängste mit “Gruppenstammtischen” und gemeinsamen Unternehmungen
  • Streetartprojekt – auch hier mangelte die Zeit 😉
  • Reisen – Viele Städtetripps standen im Jahr 2017 auf dem Programm. Für mehr reichte die Zeit leider nicht.
  • Inhalte – Die Webseite und Socialmedia Accounts sind zumindest gut gefüllt
  • Objektive anschaffen – der zweite “rote Ring” fand 2017 den Weg in meine Sammlung. Zudem etliche weitere, darunter viele m42-Objektive.

Ausblick 2018

Für 2018 könnte ich die selbe Liste vorlegen. Letztendlich sind dies alles Punkte, die ich auch in diesem Jahr wieder aufgreifen möchte. Besonderes Augenmerkt liegt weiterhin bei der Industriefotografie, dem Urbexen und der Konzertfotografie. Zudem steht in diesem Jahr die Photokina ganz oben auf meiner Liste. Bis September muss ich mich jedoch noch ein Wenig gedulden. Ansonsten das übliche Geargeplänkel: die Objektivwunschliste ist Lang, zudem habe ich neuerdings ein Faible für’s Sony Vollformat.. Aber als angehender Student werde ich eh jeden Cent zweimal umdrehen müssen, also bin ich doch ganz froh, dass ich recht zufriedenstellend ausgestattet bin und theoretisch nicht upgraden bräuchte.

Achja, die Peoplefotografie.. ein leidiges Thema, das ich jedoch auch in diesem Jahr gern wieder aufgreifen möchte, obwohl es das ist, womit ich am wenigsten “kann”. Nicht die Fotografie macht mir in dem Falle das Kopfzerbrechen, sondern viel mehr die “People”. 😀

Und wo ich schon dabei bin, in Gedanken zu graben, fällt mir ein Aufruf ein, den ich vor einiger Zeit auf meiner Facebookseite postete. Es ging um Bandshootings, die ich auch gern in mein Repertoire aufnehmen möchte. Auf einigen Partys konnte ich mich im letzten Jahr als Fotograf bei entsprechender Zielgruppe unter Beweis stellen und erntete dabei durchgehend positive Kritik für meine Referenzen. Die Zeichen stehen also recht gut, da mal anknüpfen zu können.

Letztendlich ist aber alles eine Frage der Zeit und wie ich meine vielen Hobbys (ja, die Fotografie ist nur eines von vielen!) in Zukunft mit meinem Studium verbinden kann – zumal ich aus dem Ruhrgebiet (ja, sogar aus NRW!) wegziehen werde.

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