Errungenschaften von der Photo&Adventure 2017

Die diesjährige Photo&Adventure bot viel Input und brachte viel Output! Kurzum: Man konnte sehr viel kaufen und sehr viel Geld ausgeben. Letzteres limitierte ich mir ursprünglich auf meinen 20Eur Schein, den ich eisern bei mir hielt. Ich wollte kein Geld ausgeben! Maximal eine Kleinigkeit. Ein neuer Objektivköcher für mein EF 70-200 L, oder ein Speicherkartensafe. Beides zu Messepreisen. Dafür hätte der Zwanni gereicht.

Aber ich hatte schon seit Ostern eine weitere Sache im Hinterkopf, die eigentlich schon längst überfällig war: Endlich ein Batteriegriff für meine 7DII. Den Comfort, den ich von meiner kleinen 700D bereits seit Jahren kenne, wollte ich nicht weiter missen. Wer große Pranken hat, weiß was ich meine! Endlich einen Body greifen, ohne die Angst haben zu müssen, dass er aus der Hand flutscht – und natürlich auch etwas für’s Ego des kleinen Fingers, der mit Batteriegriff nicht mehr ganz im Abseits baumelt. Klar, die 7DII ist riesig. Mit 1100gr zudem ein Brocken, der sicher gehalten werden will. Aber meine Hände sind nunmal größer und da wirkt selbst die massive 7DII etwas miniaturisiert. Vom Comfort beim Hochformatknipsen ganz zu schweigen.

Kurzum: Seit Ostern hatte ich mir bereits ein paar Scheine für den ominösen Batteriegriff zurückgelegt. Doch der Preis im Einzelhandel von teilweise bis zu 280Eur war für mich immer ein Hindernis, das ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren konnte. Klar, wollte ich das Teil unbedingt haben. Es hätte auch so gepasst. Wäre da nicht das Gewissen gewesen.

Nachdem ich auf der P&A bereits den Objektivköcher mit 35% Rabatt bei Calumet ergatterte und auch die Speicherkartenbox von Sandisk (übrigens wasser- und stoßfest!) für‘ Appel und ’n Ei ergatterte, packte mich die Motivation, auch in höherpreisigen Gefilden Ausschau zu halten. Ich erinnerte mich an den Batteriegriff, den ich mir seit Ostern bereits kaufen wollte und fragte systematisch Stand für Stand ab.

„Müssen wir bestellen“, „Messepreis und Rabatt für nur 200Eur“ – ich gab nicht auf. Am vierten Stand schließlich ein Angebot, dass ich nicht ausschlagen konnte und ein Drittel unter dem Einzelhandelspreis diverser großer Elektroketten lag. Strike!

Kaum war das Teil in meinem Beutel verschwunden, zog es mich in den Vortragsraum der Messehalle. Dabei muss ich gestehen, waren die Vorträge zu der Zeit eher zweitrangig, doch den Comfort der Stühle wusste ich um so mehr zu schätzen. Mit Fingergefühl tastete ich mich im Halbdunkeln der Halle durch den Karton und fischte den Batteriegriff heraus. Ein Ebenso massives Teil, wie die 7DII und ihr in allen Belangen absolut würdig! Magnesium und fast ein Pfund top-verarbeitete Canonqualität. Ich bereute den Kauf nicht und fummelte das Teil direkt an meine Kamera. Etwas erstaunt über den plötzlichen Gewichts- und Volumenzuwachs betastete ich meine gewachsene 7DII und wog sie in den Händen, um mich mir den neuen Greifmöglichkeiten vertrauf zu machen.

Anfangs gestaltete sich das Zusatzgewicht tatsächlich noch etwas umständlich und meine Hand begann in gewissen Positionen zu zittern. Ich hätte niemals gedacht, dass ich eine Kamera als zu schwer erachten würde, doch war ich selber erstaunt! Mit 70-200mm kratzt die Kamera nun knapp an der 3kg Marke.

Die Eingewöhnung ging schnell, doch ist eine 7DII mit BG schon eine ganz andere Hausnummer, als eine 700D mit BG. Aber ich könnte mir gar nicht mehr vorstellen, die Kameras ohne BG zu nutzen. An das Gewicht gewöhnt man sich schnell und man lernt zügig, den Comfort der vielen neuen Greifmöglichkeiten zu nutzen. Hochformat? Kein Problem. Sicherer Griff auch bei riesigen Pranken? Optimal!

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