Wildlifefotografie: gut getaped ist halb gewonnen

Schon lange war ich auf der Suche, meine Objektive entsprechenden Gegebenheiten, wie sie Outdoor zu finden sind, anzupassen. Objektivkondome in Camouflagemustern gibt es für alle gängigen Teleobjektive, doch schlagen diese meist mit einem hohen zweistelligen Betrag, bis teils in den dreistelligen Bereich, zu Buche.

Eine gängige Alternative zu diesen Neoprenhüllen – die ihr Geld sicher Wert sind – sind adhesive Tapes, die sich rückstandslos entfernen lassen und zu keiner unnötigen Verklebung des teuren Equipments führen.

Solche Tapes gibt es schon für kleines Geld. Zum Testen sicher eine gute Option! Mein Set, bestehend aus sechs Rollen à 2,3m in jeweils verschiedenen Tarnmustern, ergatterte ich bei Amazon für rund 11Euro. 2,3m erscheinen zwar wenig, jedoch lassen sich die Bänder auf das Doppelte dehnen. Eine Rolle reicht locker für mindestens zwei Objektive der 70-200er Klasse, wenn nicht sogar drei.

Passend für die geplante Tour in ein emsländisches Moor, die in rund zwei Wochen stattfinden wird, testete ich das Tape heute am 70-200er und dem Stativ. Das Tape klebt nicht, besitzt jedoch eine silikonartige Struktur, weshalb es auf glatten Oberflächen nicht rutscht und an sich selbst haftet. Der erste Eindruck ist durchaus positiv. Die Haltbarkeit wird sich jedoch erst unter Beweis stellen müssen.

Bei diesem Anblick bekommt der Name Canon doch direkt eine andere Bedeutung! 😉

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