Symmetrie im Kühlturm, Teil 31247.

Die Gerippe der beiden großen Kühltürme der Kokerei Zollverein sind ein beliebtes Fotomotiv. Doch auch wenn es so simpel erscheint, diese zu fotografieren, sind sie eine Herausforderung in Sachen Symmetrie.

Bislang versuchte ich mein Glück mehrfach mit Stativ und externem Monitor, um die Kamera dementsprechend auszurichten. Der Erfolg war „ausreichend“; Irgendwie ganz zufriedenstellend, aber andererseits störte es mich immer, dass die Strahlen nie in die Bildecken führten – oder aber, diese es zwar taten, aber dementsprechend irgendetwas anderes im Motiv nicht mehr parallel war.

Ganz spartanisch, freihand und ohne den Einsatz von Hilftsmitteln, stieg ich heute erneut in den Kühlturm hinab und versuchte mein Glück. Konzentration war dabei alles. Das Motiv mittig und halbwegs symmetrisch zu treffen, ist noch eine banale Aufgabe, die keine große Fähigkeiten abverlangt. Spannend wird es erst, im 3:2 Format darauf zu achten, dass im 1:1 Beschnitt die Strahlen durch die Bildecken verlaufen.

Kurzum: der Typ, der mich beobachtete, hätte wohl denken müssen, ich machte dort irgendwelche komischen Yoga-Übungen, als ich mich an die Wand lehnte, in die Hocke ging, mit der Kamera nach oben streckte und dabei irgendwie noch die Luft anhielt..

Das Ergebnis ist immer noch nicht perfekt, aber deutlich besser ausgerichtet, als alle anderen Versuche zuvor. Das Wichtigste für mich: Die Strahlen verlaufen exakt durch die Bildecken, während die Knotenpunkte der Verstrebungen, sowie die Verstrebungen relativ symmetrisch und parallel erscheinen.

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