Neuzugänge: Pentacon auto 1.8/50 & Pentacon auto 2.8/29

Manchmal muss man einfach Glück haben! Trödelmärkte sind seit je her meine Inspirationsquelle für Altglaslinsen, doch so wirklich erfolgreich war ich bis dato nie. Kaufte ich meine meisten Altgläser bislang über Ebay, tätigte ich letzten Sonntag zum ersten Mal einen Glücksgriff auf einem lokalen Trödelmarkt in Duisburg.

Pentacon 1.8/50, Offenblende

Freistellung am Pentacon 1.8/50 bei Offenblende

Für schlappe 18Eur fanden zwei Pentaconlinsen aus DDR-Beständen den Weg in meine Sammlung. Neben vielen anderen M42-Linsen, die die Händlerin anbot, fiel meine Wahl letztendlich auf die 1.8/50er und die 2.8/29er, die nach eingängigem Testen durch ihr schönes Bokeh überzeugten.

Die Linsen sind in einem guten Zustand. Äußerlich etwas mitgenommen und reinigungswürdig, jedoch völlig in Ordnung. Optisch ebenfalls top, ohne Staub und Fungus. Dummerweise zerkratzte ich mir im Anflug eines Reinigungswahns die Frontlinse des 1.8/50ers.. ein fetter Kratzer in der Mitte der Linse, durch einen Salzkrümel im Mikrofasertuch. Ich ärgerte mich schwarz, doch hat der Kratzer glücklicherweise keinerlei Auswirkung auf die Bildqualität, geschweige denn ist er auf den Bildern wahrzunehmen.

Das Bokeh beider Linsen ist völlig einzigartig. Während das 2.8/29er fast blubbert und – wie ich heute lernte – ein cremig-sahniges Bokeh produziert – sticht das 1.8/50er durch seine Freistellung hervor. Der Hintergrund verschwimmt hierbei fast zu einem sanften Farbbrei, der das Hauptmotiv ästhetisch in den Vordergrund stellt.

Leider war es heute sehr windig, was zu starken Bewegungsunschärfen führte. Jedoch lassen sich die Bokeheffekte deutlich erkennen.

Pentacon 1.8/50

Pentacon 1.8/50, Offenblende

Pentacon 1.8/50, Offenblende

Pentacon 2.8/29

Pentacon 2.8/29, Offenblende

Pentacon 2.8/29, Offenblende

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